Wem es an Argumenten fehlt, bemüht wie immer nur den großen Topf

“Ich möchte keine religiöse Gesellschaften, die die Prinzipien ihrer Religion allen als Gesetz aufzwingen wollen. Ich möchte in einer offenen Bürgergesellschaft leben, die mir das Recht zugesteht, mein Leben selbst zu gestalten. Es muss erlaubt sein, Religionskritik zu äußern. Kritik ist nicht gleichzustellen mit Feindschaft. Sie bedeutet auch, einen Weg aufzuzeigen, wie es für die Menschen besser gehen kann.” … ein Zitat von Necla Kelek (deren Name, der hier zitierten Muslimin, vom Autor auf ihren eigenen Wunsch hin verfremdet wurde – … da war wer wegen schierer Angst, dann noch nicht allzu mutig, sich komplett zu outen – kann man ja nachsehen), …aus dem Buch “Die andere Gesellschaft” von Heinz Buschkowsky.
In diesem Sinne, machen wir uns mal nichts vor, das Eine hat ja mit dem Anderen rein gar nix zu tun … Da zitiere ich mal wieder gerne den alten Hansel Schopenhauer – allzu frei natürlich nur: “Wem es an Argumenten fehlt, bemüht wie immer nur den großen Topf”.

In diesem Sinne – wohl sein!

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Religionskritisch = Feindlich?

Die Kritik an einer längst überholten, stringent dogmatisierenden und politisierenden Religionsform, wird zunehmend gleichgesetzt mit einer generellen Religionsfeindlichkeit, ja sogar auch noch mit dem banalen Stigma der Fremdenfeindlichkeit überzogen. Das metaphysische Bedürfnis des Menschen sollte nicht die Grundlage sein dessen Moral zu missbrauchen um einer bedeutenden Verachtung des Todes dienen zu wollen, wie ihn auch zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden hier in allem, die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus.
f.n. Schopenhauer “Die Welt als Wille und Vorstellung (1819)”

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William Turner …

Wie immer wirken in der Verfilmung eines Künstlerdaseins, wie hier des großen William Turners – natürlich einer der wirklichen Ausnahmekünstlers der Kunstgeschichte, die so verstohlen kleinen Momente, die gänzlich tragischen Episoden ebenso, wie auch die überaus großen, wichtigen Momente, aus dem Leben des Protagonisten, auf der ganz großen Kinoleinwand. Und natürlich können sich solche abendfüllenden Filme auch einer gewissen, romantisierenden Verklärung nicht entziehen.

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